Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Weihnachten 2004 - Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Durch die Gassen der kleinen Stadt aus Holz und Tuch, wie der Christkindlesmarkt von den Nürnbergern auch bezeichnet wird, weht alljährlich der Duft von Zimt, Glühwein, Nürnberger Bratwürsten, gerösteten Mandeln und Lebkuchen. Doch nicht dieser Duft allein macht den sehr traditionsbewussten Markt zu einem Erlebnis, denn täglich gibt es darüber hinaus auf dem Podium vor der Frauenkirche ein attraktives Programm - insgesamt treten während der gesamten Zeit mehr als 70 Kinder- und Schulchöre, Posaunen- und Alphornbläser sowie Tanzgruppen aus nah und fern auf.

Mit der Postkutsche rund um den Christkindlesmarkt

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Markt, in der Ehrenhalle des Rathauses (Wolffscher Bau), gewährt eine Sonderschau Einblicke in die Geschichte und Tradition des Nürnberger Christkindlesmarktes. Diese Ausstellung wird von vielen Markt-Besuchern als eine Oase gelobt, in der man Ruhe vor dem geschäftigen Treiben auf dem Markt und in den Straßen finden und sich für eine Weile in die Vergangenheit zurück versetzen kann. Mittelpunkt der gemeinsam von Spielzeugmuseum und Marktamt zusammengestellten Schau ist ein historischer Christkindles-Marktstand, der mit Originalspielzeug aus den 20-er und 30-er Jahren ausgestattet ist.

Dazu kommt ein in jedem Jahr wechselnder Themenschwerpunkt rund um Weihnachten, wie etwa Adventskalender aus verschiedenen Epochen, eine einzigartige Sammlung von Schneekugeln mit Weihnachtsmotiven, eine Ausstellung von Weihnachtskrippen oder auch Modelle historischer Postkutschen. Denn wer eine Postkutsche in Originalgröße bestaunen oder gar besteigen möchte, kann dies in Nürnberg während der Adventszeit ebenfalls tun: Seit über 50 Jahren bringt das Museum für Kommunikation eine zweispännige Christkindlesmarkt-Postkutsche auf einen Rundkurs durch die Altstadt und erfüllt damit sicher nicht nur die Träume der Kinder. Die 1938 nachgebaute Kutsche aus der Biedermeierzeit, die auch heute noch von zwei echten Pferdestärken gezogen wird, ist sogar mit stilgerecht gekleidetem Kutscher und Postillon besetzt, der zur Freude aller auch immer wieder ins Horn stößt. Die Nürnberger Museumslandschaft insgesamt präsentiert sich darüber hinaus auch zur Weihnachtszeit als Kultur-Highlight: Die wichtigsten Einrichtungen sind neben weiteren erlebbaren Sehenswürdigkeiten in der Nürnberger Kulturmeile vereint, die sich wie ein Band durch die jetzt weihnachtliche Stadt zieht.

Seit 1952 gestalten mehr als 2000 Nürnberger Schulkinder einen traditionellen Lichterzug mit selbst gebastelten Laternen durch die abendliche, abgedunkelte Stadt: Von der Fleischbrücke über den Hauptmarkt vorbei an Rathaus und Sebalduskirche bis hinauf zur Burg zieht sich am Abend des zweiten Donnerstag im Dezember ein leuchtender Zug, der so manchem staunenden Mund ein „ah“ und „oh“ entlockt. Am Ziel angekommen stellen die Mädchen und Buben in lebenden Bildern die Weihnachtsgeschichte dar, wozu festliche Lieder erklingen.

Kinderweihnacht und Sternenhaus

Strahlende Kinderaugen sind garantiert, wenn Familien einen Abstecher zum Hans-Sachs-Platz machen. Dort nämlich, in unmittelbarer Nähe zum Christkindlesmarkt, lässt ein spezielles Angebot die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen: Im Jahre 1999, am Vorabend des 950. Geburtstages der Stadt, feierte hier ein eigens für Kinder ins Leben gerufener kleiner Weihnachtsmarkt Premiere, der die gleichen Öffnungszeiten wie „der Markt für die Großen“ hat. Ein prächtiges, in der Dunkelheit leuchtendes Etagen-Dampfkarussell, ein dampfbetriebenes Riesenrad, eine Dampfeisenbahn und ein kleines Dampfkarussell wie aus dem Bilderbuch drehen sich auf dem überschaubaren Platz mit der Statue des Schusterpoeten Hans Sachs in der Mitte. Ein Aktivspielhaus lädt zum Mitmachen ein, und an aufwendig gestalteten Buden können die Kinder selbst basteln, Kerzen ziehen und sogar backen. Sankt Nikolaus nimmt in seinem kleinen Haus Weihnachtswünsche entgegen, lässt sich mit den kleinen Besuchern fotografieren, und in der „Kinderpost“ können Briefe an das Christkind abgeschickt werden, das die Kleinen auf dem Hans-Sachs-Platz jeweils dienstags und donnerstags besucht (auf den Hauptmarkt kommt es ebenfalls dienstags und donnerstags).

Wenn die Kälte trotz allen Vergnügens überhand nehmen sollte, ist ein Besuch gleich gegenüber von der Kinderweihnacht, wo sich das Studienzentrum Heilig-Geist in ein winterlich geschmücktes Sternenhaus verwandelt hat, genau das Richtige. Gemütlich warm ist es im Sternenhaus, und jeden Nachmittag findet hier, unter anderem auch in der gotischen Kapelle im ersten Stock, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für junge und jung gebliebene Gäste statt.

Aber nicht nur der Christkindlesmarkt, die Kinderweihnacht auf dem Hans-Sachs-Platz, der Lichterzug, die Museen und Kirchen sowie das Sternenhaus allein machen den Charme der Weihnachtsstadt Nürnberg aus: Auch beim gemütlichen Einkaufsbummel durch die festlich geschmückten Straßen und Gassen ist das weihnachtliche Flair allgegenwärtig und stimmt Groß und Klein auf das bevorstehende Fest ein. Und nach einem Besuch der Krippenausstellung im Handwerkerhof am Königstor weisen die Kirchtürme von St. Lorenz immer wieder den Weg zurück zum Christkindlesmarkt, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft, oberhalb des Hauptmarktes, der Markt der Nürnberger Partnerstädte eine internationale weihnachtliche Reise in immerhin 14 verschiedene Länder verspricht. Vielseitige, landestypische Weihnachtsangebote sowie kulinarische Leckereien laden hier, rund um den Gänsemännchenbrunnen, zum Verweilen ein.

Text und Bild: Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg

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donnerstags bis samstags von 09:00 bis 21:00 Uhr
sonntags von 10:30 bis 20:00 Uhr

Standort:

Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt

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Veranstalter:

Congress-und Tourismus-Zentrale Nürnberg
Frauentorgraben 3
90443 Nürnberg
(09 11) 23 36-1 12 fon
(09 11) 23 36-1 66 fax
www.christkindlesmarkt.de
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