Weihnachtsmarkt am Wolfgangsee

Advent, Advent - die größte Laterne brennt

Weihnachten 2004 - Weihnachtsmarkt am Wolfgangsee

Auch am WinterWolfgangsee beginnt die Adventzeit mit dem 1. Sonntag nach dem 26. November und endet nach vier Sonntagen. Aber sonst ist vieles wohltuend anders. Denn unter der Dachmarke Advent Austria werden in St. Wolfgang, St. Gilgen und Strobl die Adventmärkte nach höchsten Qualitätskriterien inszeniert.

Während anderswo die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest oftmals als konsumorientierte Umsatzbringer gefeiert wird, pflegt man am Wolfgangsee noch viele ursprüngliche Bräuche, die durch regionale Einflüsse äußerst sympathische Eigenarten entwickelt haben. Es ist diese Echtheit, die verzaubert, es ist das Gefühl von familiärer Gemeinsamkeit, das jedem Besucher das Herz öffnet. Die Adventmärkte am Wolfgangsee bilden einen Stimmungsbogen, den man mit dem Schiff von einem Ort zum anderen befahren kann. Ursprünglichkeit, die Rückbesinnung auf alte Werte manifestieren sich zum Beispiel an der Verbannung des Weihnachtsmannes. Hier ist es noch das Christkind, das Kinder verzückt. Hier sind es noch der Duft von Reisig, Bratäpfel und Backwerk, die Junggebliebene von ihrer Kindheit träumen lässt.

Das historische Ortszentrum von St. Wolfgang bildet den Rahmen für allerlei Dinge, die so mancher schon verloren glaubt. Umso größer dann die Überraschung, dass man an den Ständen endlich einmal ein authentisches Angebot vorfindet. In St. Gilgen verwandelt sich der Ortskern zu einer künstlerisch gestalteten Kulisse, die den Besucher in das dörfliche Adventleben zur Zeit Mozarts hineinversetzt. Und auch hier: Nur traditionelles Kunsthandwerk darf zum Kauf feilgeboten werden. Strobl schließlich verwandelt sich in ein Märchen- und Krippendorf.

Und das berühmte Tüpfelchen auf dem i liefert der Wolfgangsee, der sich in ein großes Sternenmeer verwandelt. Zwischen den funkelnden Sternenlichtern leuchtet die größte Laterne Österreichs und weist den Gästen den Weg in einen besinnlichen Advent.

Christkind vs. Weihnachtsmann

Das Christkind ist eine Erfindung Martin Luthers und eine Folge der Reformation, in der die Heiligenverehrung abgelehnt wurde. Das in seinem Wesen und seiner äußeren Erscheinung nicht klar definierte Christkind löste den heiligen Nikolaus als Kinderbeschenker zunächst in den reformierten Gegenden ab. Es wurde in der Folge so beliebt, dass es später auch in die katholischen Haushalte einzog.

In den Niederlanden allerdings konnte es sich gegen den Heiligen nicht durchsetzen. Diesem Umstand verdanken wir letztlich den Weihnachtsmann. Denn der Nikolaus wurde von Auswanderern nach Amerika exportiert und erhielt dort durch die Vermischung mit der Figur vom Väterchen Winter eine neue Gestalt: der hagere, asketische Bischof wandelte sich zum gemütlichen, rundlichen Father Christmas mit Bart und Mütze, der dann aus Amerika wieder nach Europa zurückkam. Eine Werbekampagne von Coca Cola prägte in den 1930er Jahren schließlich die Kleidung des Weihnachtsmannes, so wie wir sie heute kennen: rot mit weißem Pelzbesatz.

Bild und Text: Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft

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Öffnungszeiten: 1. bis 4. Adventwochenende

freitags von 13.00 bis 20.00 Uhr
samstags und sonntags von 10.00 bis 19.00 Uhr
06. und 07.12.2004 von 13.00 bis 20.00 Uhr
08.12.2004 von 10.00 bis 19.00 Uhr

Standort:

St. Wolfgang, St. Gilgen, und Strobl

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Veranstalter:

Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft
Au 140
A-5360 St. Wolfgang im Salzkammergut
(0 61 38) 80 03-14 fon
www.wolfgangsee.at