Weihnachtsmarkt in der Landdrostei in Pinneberg

Nikolausmarkt in der Landdrostei in Pinneberg
© Stiftung Landdrostei
Weihnachtsmarkt in der Landdrostei in Pinneberg

Am Sonnabend, 2. und Sonntag, 3. Dezember 2006 findet der 25. Nikolausmarkt in der Pinneberger Landdrostei statt. Zum Jubiläum zeigen über 30 Aussteller aus Norddeutschland ihre Arbeiten und verwandeln die Drostei in eine stimmungsvolle Marktfläche mit vorweihnachtlichem Flair.

Es ist der „Silberne“!: Zum 25. Mal findet der Pinneberger Nikolausmarkt am ersten Wochenende im Advent statt. Am Sonnabend, 2. und Sonntag, 3. Dezember 2006 lädt die Stiftung Landdrostei jeweils von 11:00-18:00 Uhr zum vorweihnachtlichen Bummel durch die Drostei ein, in der über 30 Kunsthandwerker ihre Arbeiten in einer Verkaufsausstellung anbieten. Wie in den Jahren zuvor rechnen die Veranstalter auch diesmal wieder mit einem großen Interesse bei den Besuchern.
Etwas ganz besonderes hat sich Bodo Schneider für den diesjährigen Jubiläumsmarkt einfallen lassen. In liebevoller Kleinarbeit hat der gebürtige Hamburger ein der Drostei nachempfundenes Puppenhaus gebaut. Vom Sockelgeschoss über das charakteristische Walmdach bis hin zu den Möbeln hat Schneider über ein viertel Jahr lang gewerkelt. „Allein die Sprossenfenster waren schon eine ordentliche Fummelei“, erzählt Schneider, „alle Teile sind einzeln aus Holz gesägt und geleimt“. So hat er selbst die gerafften dänischen Wolkengardinen fein aus Spitze gearbeitet. Und natürlich ist die Wohnstube weihnachtlich mit Adventskranz und Baum geschmückt, denn Schneider, der in dieser Saison auf fünf Märkten mit seinen Puppenhäusern und -möbeln vertreten ist, zeigt dieses Meisterwerk exklusiv in der Drostei. „So etwas baut man nur einmal - und das 25. Jubiläum des Nikolausmarktes war der passende Anlass“, erklärt Bodo Schneider mit leuchtenden Augen.
Dieses Leuchten hat auch Hannelore Lübcke, wenn sie vom 25. Nikolausmarkt spricht. „Dabei hat alles ganz klein angefangen“, erinnert sich die gebürtige Pinnebergerin, die zusammen mit Erika Peemöller den Nikolausmarkt initiierte und 23 Jahre lang organisiert hat. Vorbild war damals der Weihnachtsmarkt im Museum für Hamburgische Geschichte, auf dem die beiden Damen beschlossen: „So etwas muss es in Pinneberg auch geben!“ Gesagt - getan: Am 28. November 1982 öffnet der erste Nikolausmarkt, damals noch unter dem Titel „Hobbykünstlerinnen stellen sich vor“, an der Brahmsallee seine Pforten. Über
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300 Besucher bestaunten und kauften Ansteckschmuck, Scherenschnitte, Salzteigfiguren, Malerei und Keramiken der damals acht Ausstellerinnen - und zwar im Wohnzimmer von Erika und Adalbert Peemöller.
Als es 1984 in der Brahmsallee zu eng wurde, zogen die Hobbykünstler in den Fahltskamp um. Im eigens leer geräumten Erdgeschoss des Bürgerhauses zeigen 10 Kreative ihre Arbeiten auf dem nun als „Nikolausmarkt“ getauften Treffen. Karin Britsch, Mitausstellerin und Grafikerin entwarf das prägnante Nikolaus-Logo, das schnell zum Markenzeichen für gehobenes Kunsthandwerk und nettes Ambiente wurde und noch heute die Plakate schmückt.
1994 gab der Nikolausmarkt ein kurzes Gastspiel im Alten Amtsgericht, da auch das Bürgerhaus den starken Besucherandrang nicht mehr aufnehmen konnte.
Im folgenden Jahr bekamen die „Nikoläuse“ ein neues und diesmal barockes Zuhause direkt im Herzen der Stadt Pinneberg. Der erste Markt in der Drostei wurde ein sensationeller Erfolg: Besucher und Aussteller gleichermaßen waren von den Räumlichkeiten begeistert. Der Nikolausmarkt bespielte schon bald die gesamte Drostei und zog mit seiner attraktiven Mischung Besucher von nah und fern in die Kreisstadt.

So auch im 25. Jahr seines Bestehens: Arbeiten aus Holz, Glas und Papier, gewebte Seidenschals, Teddybären, Malerei und Schmuck aus den verschiedensten Materialien. Rund 35 Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus ganz Norddeutschland, darunter auch diesmal wieder viele neue Gesichter. Sie alle lassen keinen Wunsch offen.
„Das Angebot ist vielfältig wie immer“, so Hilke Heiny, freie Mitarbeiterin in der Stiftung Landdrostei, die die Organisation des Nikolausmarktes vor zwei Jahren übernommen hat, „und natürlich führen auch wieder einige Aussteller ihre Kunst am Stand vor“. So können die Besucher Hartwig Rades beim Entstehen neuer Drechsel-Arbeiten über die Schulter schauen oder Renate Kruse und Sabine Kirchner beim Fertigen ihres „Stempelallerlei“ beobachten. Und selbstverständlich ist auch Hannelore Lübcke mit ihrer romantisch-naiven Malerei auch in diesem Jahr als Ausstellerin wieder mit dabei.
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Der Nikolausmarkt ist am 1. Adventwochenende Sonnabend, 2. und Sonntag, 3. Dezember von 11:00-18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt von 2,00 € (Kinder bis 16 Jahre gratis) geht zu Gunsten der Kulturarbeit der Drostei. Auch für das leibliche Wohl ist diesmal wieder gesorgt. Erstmals bieten Günter Krause und Michael Becker mit ihrem Team vom „Restaurant zur Landdrostei“ Glühwein, Kaffee und Tee sowie Kaltgetränke und Kuchen im Drostei-Café an.

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Standort:

Stiftung Landdrostei

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