Salzburger Christkindlmarkt auf dem Dom- und Residenzplatz

Der Salzburger Christkindlmarkt - traditionsreich, einzigartig, in aller Welt bekannt.

Salzburger Christkindlmarkt auf dem Dom- und Residenzplatz
© Tourismus Salzburg GmbH
Christkindlmarkt - Salzburger Dom - Domplatz

Der heutige Christkindlmarkt auf dem Domplatz kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seine Anfänge sind in einem ständigen, also das ganze Jahr über währenden „Tandlmarkt“ zu suchen. Dieser älteste Markt in Salzburg findet bereits in der Zeit von 1491 bis 1500 wiederholt in den Rechnungen des Salzburger Bürgerspitals Erwähnung.

Neben diesem ständigen Tandlmarkt gab es aber schon bald einen richtigen Vorweihnachtsmarkt. Er wird in den Stadtkammerrechnungen aus der Zeit von 1679 bis 1798 unter der Bezeichnung „Nikolaimarkt“ wiederholt erwähnt und am Alten Markt abgehalten. Der Chronist Lorenz Hübner teilt in seiner „Beschreibung der Stadt Salzburg“, 1793, unter anderem über den Nikolaimarkt mit: „ein sogenannter Christmarkt ist eigentlich für die Stadteinwohner gewidmet. Er fängt 14 Tage vor Nikolai an und dauert noch 14 Tage danach. Während dieser Zeit wird Puppen- und Naschwerk verkauft und es ist jedermann gestattet, alte oder Trödlwaren öffentlich feilzuhalten.“

Nach einer magistratlichen Beschränkung des Weihnachtsmarktes auf 14 Tage um Nikolo im Jahre 1849, die jedoch nicht eingehalten wurde, erfolgte 1903 die Aufnahme in die städtische Marktordnung folgendermaßen: „In der Zeit von 11. November bis 24. Dezember findet unter den Dombögen der Nikolaimarkt statt, auf welchem nur von Personen, welche in der Stadt Salzburg wohnhaft sind, Waren aller Art, mit Ausnahme von Nahrungs- und Genußmitteln sowie Getränken, feilgehalten werden dürfen.

In den Dreißigerjahren fand der Markt sein vorläufiges Ende. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1946, ist der Salzburger Weihnachtsmarkt vorerst im Kurpark, später am Mirabellplatz unter dem Namen „Christkindlmarkt“ wieder erstanden.

Um 1970 gab es dann Bestrebungen, auch den alten Nikolaimarkt in der Altstadt wiederaufleben zu lassen. Jedoch erst als dem Christkindlmarkt am Mirabellplatz durch Bau- und Verkehrsmaßnahmen die völlige Abschnürung drohte, wurde er auf den Domplatz übersiedelt und die Tradition des alten Nikolaimarktes unter neuem Namen fortgesetzt.
Mag sein, dass die Welt berühmtere Christkindlmärkte kennt als den von Salzburg. Fest steht, dass keiner vor einer eindrucksvolleren Kulisse stattfindet. Der Salzburger Dom erhebt sich barock und mächtig hinter den vielen kleinen Verkaufsständen und nimmt das geschäftige Treiben schützend unter seine Fittiche.

Der Besucher findet hier eigens für den Zweck angefertigte oder zumindest ausgewählte Erzeugnisse wie Wachswaren, Lebzelten, Gebildbrote, Holzspielzeug, geschliffene und bemalte Glaswaren, Laternen, Zinngeschirr, Töpferwaren, stilvollen Christbaumschmuck und vieles mehr.

Der hungrige und frierende Besucher kann sich an heißen Würstln, Maroni, Tee, Punsch und Glühwein laben und wärmen. Während des ganzen Advents finden Hirtenspiele und Konzerte mit Advents- und Weihnachtsliedern am Christkindlmarkt statt.

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Standort:

Domplatz

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Tourist-Information:

Salzburg Information
Auerspergstraße 6
5020 Salzburg
(06 62) 8 89 87-0 fon
(06 62) 8 89 87-32 fax
www.salzburg.info

Veranstalter:

Verein Salzburger Christkindlmarkt
Julius-Raab-Platz 1
5020 Salzburg
(06 62) 88 88-2 54 fon
www.christkindlmarkt.co.at