Advent in Luthers Höfen

Advent in Luthers Höfen
© Lutherstadt Eisleben
Advent in Luthers Höfen

Nach gelungener Premiere 2008 nun zum siebten Male - am Samstag, dem 10. Dezember 2016, ab 12:00 Uhr, „Advent in Luthers Höfen“

Ein Fest für alle Sinne

Das Erfolgsrezept des Eisleber Advent-Erlebnisses war und ist, dass alle Akteure ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Diese Veranstaltung, die 2008 auf Anregung der Mitteldeutschen Zeitung entstand, entwickelt Jahr für Jahr immer mehr Eigendynamik. In diesem Jahr hatten 16 Höfe ihre Pforten geöffnet und boten, neben den zahlreichen Geschäften in der Innenstadt, ein besonderes Flair. Hinter den Türen und Toren erlebten die Besucher u.a. bauliches Ensemble und Innenräume historischer Gebäude, die übers Jahr geschlossen sind. Jeder Betreiber oder Besitzer eines solchen Hofes hatte sich bemüht, seinen Hof als einzigartig zu präsentieren.

Bereits in den vergangen Jahren hatten sich einige Höfe durch ihr einzigartiges Angebot und ihre Ausgestaltung einen Eigennamen gegeben.

So gab es bereits einen Bergmanns-Hof, einen MZ-Hof, einen Handwerker-Hof und nun einen Schusterhof. Ob in den nächsten Jahren die anderen Höfe sich ebenfalls einen Namen geben und einem Thema widmen, das bleibt deren Geheimheinis – Potential haben freilich alle Höfe. Und wenn man sich auf den Höfen umschaut, da könnte bereits heute schon der eine oder andere Hof so heißen: Naturkost-Hof, Alchemisten-Hof, Liebevoll–Hof, Optiker-Hof, Kinder-Hof, Süßer-Hof, Bastel-Hof und einen Underground-Hof. Lassen Sie sich überraschen!

Pünktlich mit dem 12. Glockenschlag öffnet der „Advent in Luthers Höfen“. Nach der Eröffnung auf dem Marktplatz hatte man den Eindruck, als ob es in der Innenstadt der Lutherstadt Eisleben zuging wie in einem Ameisenhügel. Ständig waren Menschen unterwegs und bewunderten die schönen Laubengänge, die unterschiedlichen Dachformen der anliegenden Häuser und die so liebevolle Dekoration in den Höfen. Eisleben hat sehr viele bauliche Schätze, die meist im Verborgenen liegen, und an einem solchen Tag kann man diese bewundern.

Jeder Hof entfaltete seinen besonderen eigenen Reiz erst richtig mit dem Einbruch der Dämmerung.
Überall hatte sich die „Hof-Betreiber“ auf den regen Besucherstrom eingestellt, es gab nur wenige Versorgungsengpässe. Und wem ein Hof zu voll war, der ging zu einem anderen der 16 Höfe und kehrte zu einem späteren Zeitpunkt zurück.

Neben dem Kulinarischen gab es natürlich auch, wie eingangs erwähnt, für alle Sinne etwas. Diesen Tag begleiteten insgesamt 15 Chöre, die teilweise von Hof zu Hof zogen.
Aber es gab nicht nur Essen und Trinken, zahlreiche Händler, Künstler und Handwerker warben um die Gunst der Besucher. Und hier hatte man wahrlich die Qual der Wahl.

Je deutlicher sich der Mond am Himmel abzeichnete, umso mehr trat die Beleuchtung in den Höfen in den Vordergrund. In den Höfen wurde mit Kerzen, Teelichtern, Feuerkörben und effektvoll eingesetzten Strahlern ein einzigartiges Flair geschaffen, was dem Besucher beim Betreten oft ein „Oh – toll“ entlockte.

Die gute Stimmung und das passende Wetter veranlasste viele, diesen Tag erst spät am Abend zu beenden.

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Öffnungszeiten:

10.12. - 10.12.2016 von 12:00 bis 22:00 Uhr

Standort:

Historischer Marktplatz

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