Ostfriesland unter Napoleon 1806-1813

Napoleon I. Bonaparte
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Napoleon I. Bonaparte

Vor 200 Jahren endete in Ostfriesland die „napoleonische Zeit“. Die in den Koalitionskriegen unterworfenen Staaten und Preußen hatten sich 1813 erhoben und Napoleons Truppen in der Völkerschlacht bei Leipzig vernichtend geschlagen. Europa und Deutschland waren „befreit“ – und die Regenten nun bemüht, den „vorrevolutionären“ Zustand wieder herzustellen. In Deutschland begann eine Epoche der politischen Restauration, die erst im ausgehenden 19. Jahrhundert ihren Abschluss finden sollte.

Unter der zunächst holländischen und dann französischen Herrschaft hatten sich zwischen 1806 und 1813 auch in Ostfriesland umfangreiche Veränderungen und Umgestaltungen des gesellschaftlichen Lebens, sowie der wirtschaftlichen, administrativen und kulturellen Verhältnisse vollzogen. Die von Napoleon eingeführten Gesetze und Bestimmungen - umfangreiche Reformen in der Verwaltung - hinterließen tiefe Spuren. Sie markierten den Beginn der Entwicklung zur modernen Gesellschaft. Wesentliche Festlegungen des „Code Civil“ fanden Eingang in die deutsche Verfassung und haben z. T. Gültigkeit bis heute.

Wie erlebten die Menschen in Ostfriesland das Zeitalter Napoleons – Besatzung, Fremd-herrschaft, Kontinentalsperre, Befreiungskriege – vor allem aber die politische Zuordnung zum französischen Herrschaftsbereich? Wie gingen die Menschen mit den neuen Bestimmungen und Gesetzen um und welche Auswirkungen hatten die Reformen auf das Zusammenleben und die wirtschaftlichen Verhältnisse in Ostfriesland? Und schließlich: welche Wirkung entfalteten die napoleonischen Modernisierungsansätze? Wurde doch die Gewerbefreiheit zum Motor der industriellen Entwicklung und setzten sich z. B. die Regelungen zur Vereinheitlichung von Fami-liennamen, Maßen und Gewichten, Wehrpflicht und Verwaltungsorganisation langfristig durch.

Diesen Fragen wird in dem grenzübergreifenden deutsch-niederländischen Ausstellungs-projekt - Projektpartner sind das Veenkoloniaalmuseum Veendam und die Universitäten in Groningen und Oldenburg - nachgegangen. Das Projekt wird u.a. von der Stiftung Niedersachsen und der Ems Dollart Region (EDR) gefördert.

Die Ausstellung in Leer eröffnet am 01. Dezember 2013 und ist bis zum 02. März 2014 im Heimatmuseum zu sehen.

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Öffnungszeiten:

01.01. - 31.01.2014
01.12. - 31.12.2013

Standort:

Heimatmuseum Leer

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Tourist-Information:

Tourist-Information der Stadt Leer
Ledastraße 10
26789 Leer (Ostfriesland)
(04 91) 91 96 96-70 fon
(04 91) 91 96 96-69 fax
www.leer.de

Veranstalter:

Heimatmuseum Leer
Neue Straße 12
26789 Leer
(04 91) 20 19 fon
(04 91) 9 99 54 57 fax
www.heimatmuseum-leer.de